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Das Dim-Tal hinter Alanya

Alanya kennt man als Burgberg mit Strand auf beiden Seiten. Die interessantere Hälfte liegt landeinwärts. Der Dim ist ein Fluss, der aus dem Taurus herunterkommt und die Küste knapp östlich der Stadt erreicht, und das Tal, das er geschnitten hat, ist der Ort, an den man fährt, wenn der Strand nicht mehr trägt: ein Staudamm mit türkisfarbenem Wasser, Restaurants auf Plattformen über dem Fluss, eine Höhle in der Talwand und Dörfer an den Hängen darüber. Genau dort verbringt unsere Alanya-Jeepsafari ihren Tag. Dieser Text beschreibt das Tal als Ort, nicht als Programmpunkt.

Wo das Tal liegt

Alanya liegt am östlichen Ende der Küste von Antalya, gebaut um eine Landzunge mit einer Burg obendrauf, Strand nach beiden Seiten. Fast alles, was für Urlauber geschrieben wird, bleibt auf diesem Streifen. Dreht man landeinwärts, geht es schnell bergauf: Hier tritt der Taurus dicht an das Meer heran, und die flache Küstenebene, die weiter westlich die großen Hotelgebiete trägt, ist hier bereits schmal.

Der Dim schneidet knapp östlich der Stadt durch diesen schmalen Streifen, und sein Tal führt von dort in die Berge zurück. Damit ist es das nächstgelegene echte Hinterland für jedes Hotel an diesem Küstenabschnitt — und deshalb holen wir für diesen Tag auch nicht in einem einzigen Ort ab, sondern im gesamten Gebiet von Kestel im Osten bis Okurcalar im Westen.

Ein Bergfluss, kein Küstenbach

Der Dim sammelt sich im Taurus hinter der Küste, und diese eine Tatsache erklärt alles Weitere. Was unten ankommt, ist Süßwasser aus den Bergen und nichts, worüber das Meer mitzureden hätte. Genau deshalb setzen sich Leute, die den Strand direkt vor dem Hotel haben, trotzdem ins Auto und fahren nach oben.

Sie erklärt auch die Form des Tals. Ein Fluss, der von einem Gebirge kommt, mäandert nicht höflich durch die Ebene, sondern schneidet. Die Hänge stehen steil, der nutzbare Talboden ist schmal, und alles Menschengemachte — die Straße, die Plattformen, die Dorfhäuser — reiht sich entlang dieses Streifens auf, statt sich zu verteilen. Man merkt das beim Fahren: Das Tal gibt einem eine Linie vor und keine Auswahl.

Der Staudamm und die Farbe des Wassers

Auf dem Dim steht ein Staudamm, und er ist einer der Fotostopps, die unser Konvoi einlegt. Er tut, was Staudämme in solchem Gelände tun: Er hält einen stehenden Wasserkörper zwischen steilen Wänden, und stehendes Bergwasser in einem Felsbecken wirkt türkis statt meerblau. Es ist das Bild, mit dem die meisten zurückkommen.

Fotostopp heißt hier wörtlich Fotostopp. Die Jeeps halten, alle steigen aus, alle fotografieren das Wasser, dann fährt der Konvoi weiter. Auf den Stausee hinaus geht an diesem Tag niemand. Wer ausdrücklich eine Stunde auf stillem Wasser hinter einer Staumauer möchte, findet das bei den Tagen, die wir von Side aus ins Landesinnere fahren, nicht hier.

Essen über dem Fluss: die Plattformen

Die auffälligste Gewohnheit des Tals ist das Essen über dem Wasser. Vom Ufer aus sind Plattformen gebaut, die tief über der Strömung liegen, mit Tischen darauf. Man sitzt also über dem Fluss und nicht auf einer Terrasse mit Blick darauf. Das ist die hiesige Antwort auf einen heißen Nachmittag, und es ist der Grund, warum ein Tal ganz ohne Strand überhaupt Leute von der Küste wegzieht.

Das Mittagessen unserer Dim-Safari findet auf so einer Uferplattform statt und steckt im Preis des Tages — es ist kein Stopp, an dem plötzlich eine Karte und danach eine Rechnung auftaucht. Der Badestopp liegt ebenfalls am Fluss, und niemand muss ins Wasser; viele Gäste bleiben am Ufer sitzen und schauen zu. Getränke sind nicht enthalten, an diesem Tag so wenig wie an unseren anderen. Das Bargeld, das Sie mitnehmen, ist für Getränke, für den optionalen Höhleneintritt und für das, was Sie an einem Dorfstand kaufen.

Das Dorf am Hang und ein Haus, in das man hineingeht

Das ist ein bewohntes Tal und keine Kulisse. Über der Straße stehen Häuser an den Hängen, und zum Programm gehören der Besuch eines Dorfhauses und einer Moschee. Beides sollte man vorher wissen: Ein Moscheebesuch bringt Erwartungen an Kleidung und Verhalten mit sich, und in das Haus fremder Leute geführt zu werden ist der Teil eines solchen Tages, den man an dieser Küste sonst kaum bekommt.

Was wir nicht tun, ist, den Ablauf vorab zu erfinden. Wir schreiben nicht, wen Sie treffen, was angeboten wird oder wie lange geblieben wird, denn nichts davon können wir im Namen anderer versprechen. Der Stopp steht im Programm, der Guide ist die ganze Zeit dabei, und den Rest macht der Tag.

Die Dim-Höhle — und warum hier so wenig darüber steht

Im Tal gibt es eine Höhle. An unserem Tag ist sie ein optionaler Stopp mit einem kleinen Eintritt, der vor Ort bezahlt wird. Dieser eine Satz ist alles, was wir dazu veröffentlichen, weil er alles ist, wofür wir geradestehen können.

Das ist eine Entscheidung und kein Versehen. Höhlen ziehen selbstbewusste Texte an — Kammernamen, Tiefenangaben, Behauptungen darüber, was die Luft drinnen für die Atemwege tut. Nichts davon gehört auf eine Seite, die von denen geschrieben wird, die Sie bis zur Tür fahren, und nicht von denen, die drinnen arbeiten. Fragen Sie am Stopp, entscheiden Sie am Stopp, zahlen Sie am Stopp.

Wie man hinaufkommt, und was der Tag verlangt

Mit einem Mietwagen kommt man selbst hinauf, und diese Seite will Ihnen das nicht ausreden. Wir fahren die Variante für Gäste, die an der Alanya-Küste wohnen und keinen Wagen haben: acht Stunden im offenen 4x4-Konvoi hinauf in die Ausläufer des Taurus, Fotostopps am Wasserfall und am Staudamm, Besuch von Dorfhaus und Moschee, dazu der Badestopp und das Mittagessen auf der Plattform am Dim.

Sie sind dabei durchgehend Gast, nicht Fahrer. In jedem Jeep sitzt ein professioneller Fahrer, das Steuer wird nie übergeben, und die Fahrzeuge fahren gemeinsam statt einzeln — weshalb es im Sommer zwischen ihnen auch Wasserschlachten gibt. Der Tag läuft in der Saison täglich, von April bis November. Die Reservierung ist kostenlos, online wird keine Karte belastet, bezahlt wird in Euro am Tag der Tour, und bis 24 Stunden vor Abfahrt ist die Stornierung kostenlos. Geführt wird auf Englisch, Deutsch und Russisch sowie auf Türkisch.

Eine ehrliche Grenze noch vor der Buchung: Das ist eine Alanya-Abfahrt und sie sammelt ausschließlich an der Alanya-Küste ein. Wer in Side, Manavgat, Evrenseki oder Kumköy wohnt, erreicht die Berge über einen anderen Tag, auf der anderen Seite der Karte.

  • Abholung im gesamten Gebiet von Alanya, von Kestel bis Okurcalar
  • Acht Stunden, in der Saison täglich von April bis November
  • Offener 4x4-Konvoi mit professionellem Fahrer — Gäste fahren nie selbst
  • Fotostopps am Wasserfall und am Dim-Staudamm, Besuch von Dorfhaus und Moschee
  • Badestopp und Mittagessen auf einer Uferplattform, Mittagessen inklusive
  • Dim-Höhle optional mit kleinem Eintritt vor Ort; Getränke und Fotoservice nicht enthalten

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Fragen

Häufige Fragen

Wo genau liegt das Dim-Tal?
Landeinwärts, knapp östlich der Stadt Alanya. Der Fluss kommt aus dem Taurus herunter, sein Tal führt in die Berge zurück. Für diesen Tag holen wir im gesamten Gebiet von Alanya ab, von Kestel bis Okurcalar.
Ist der Dim dasselbe Wasser wie der Grüne Canyon?
Nein. Das sind zwei verschiedene Täler an zwei verschiedenen Flüssen, an zwei Enden derselben Küste. Der Grüne Canyon und der Staudamm von Oymapınar liegen im Hinterland von Side und Manavgat, der Dim hinter Alanya. Gäste buchen gelegentlich das eine und meinen das andere — prüfen Sie, an welcher Seite der Karte Ihr Hotel liegt.
Kann ich den Dim-Tag von Side aus mitmachen?
Bei dieser Abfahrt nicht. Sie sammelt ausschließlich zwischen Kestel und Okurcalar ein. Ab einem Hotel in Side oder Manavgat führen die Bergtage ins Hinterland von Side, als eigene Touren mit eigener Abholung.
Ist der Eintritt in die Dim-Höhle enthalten?
Nein. Der Besuch ist optional, der Eintritt ist gering und wird vor Ort bezahlt, nicht vorab. Mitgehen muss niemand.
Kann man im Fluss baden?
Der Tag enthält einen Badestopp am Dim, und viele nutzen ihn. Verpflichtend ist er nicht. Zu Tiefe, Strömung oder Aufsicht veröffentlichen wir nichts, weil wir es nicht geprüft haben: Schauen Sie sich das Wasser selbst an, bleiben Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und lassen Sie Kinder nicht allein.
Wann fährt die Dim-Jeepsafari?
In der Saison täglich, von April bis November. Außerhalb dieses Zeitraums steht sie nicht im Programm; die Bergtage, die auch im Winter laufen, starten im Hinterland von Side.
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