Warum die Jeep Safari ab Alanya zum Dim-Fluss eine eigene Tour ist
Alanya wird auf vielen Seiten dieser Website erwähnt und auf fast keiner richtig behandelt. Die Regionalseite gibt dem Dim-Tag eine Überschrift, die Abholseite eine Zeile. Das reicht, um zu wissen, dass es ihn gibt, und nicht, um ihn mit gutem Gefühl zu buchen. Genau dafür ist diese Seite da.
Zuerst das Wichtigste: Es ist wirklich ein anderer Tag. Unsere Tour ab Side fährt nach Westen in die Berge hinter Manavgat und dreht sich um den Grünen Canyon; der Alanya-Tag fährt in die Berge über Alanya und dreht sich um das Dim-Tal. Gleiche Idee, andere Berge, anderer Fluss, andere Abholkarte.
Wer in Alanya wohnt, sollte nicht die Side-Tour buchen
Das ist der Fehler, den diese Seite verhindern soll. Jemand liest über eine Jeep Safari ab Side, findet sie gut und bucht sie aus einem Hotel, das jenseits von Manavgat liegt – während eine eigene Tour mit eigenem Abholgebiet auf ihn gewartet hätte.
Die Faustregel ist einfach: Liegt Ihr Hotel im Alanya-Streifen, ist der Dim-Tag Ihre Tour. Wohnen Sie in Side, Kumköy, Evrenseki oder Manavgat, gehört Ihnen die Jeep Safari ab Side. Keine der beiden ist die schlechtere Variante; es sind zwei Routen für zwei Küstenabschnitte, und die Hoteladresse entscheidet.
Abholung: von Kestel bis Okurcalar
Abgeholt wird im gesamten Raum Alanya, von Kestel im Osten bis Okurcalar im Westen. Das ist ein breiter Streifen – und der Grund, warum dieser Tag ein eigenes Produkt ist und kein Anhängsel unserer Side-Tour.
Wie bei allen unseren Touren ist der Treffpunkt Ihr Hotel, und die genaue Uhrzeit kommt nach der Buchung statt auf eine Webseite gedruckt zu werden; auf einer so langen Strecke unterscheidet sie sich wirklich. Wer vorher wissen möchte, wie die Hotelabholung generell funktioniert, findet das im Abholratgeber.
Im offenen Konvoi in die Vorberge des Taurus
Der Tag fährt als Konvoi offener Geländefahrzeuge aus dem Hotelgürtel hinauf in die Vorberge. Schon nach kurzer Fahrt liegen die Hochhäuser der Küste hinter Ihnen, und die Straße tut, was Bergstraßen tun: Sie wird schmaler, kurviger und gewinnt so schnell an Höhe, dass sich die Temperatur mitverändert.
Die offenen Fahrzeuge sind dabei der Sinn der Sache und kein Kompromiss. Sie schauen zu keinem Zeitpunkt durch eine Scheibe – weshalb Sonnencreme, etwas für die Haare und ein fester Griff um alles Lose durchaus ihren Platz haben.
Der Wasserfall und das türkise Wasser des Dim-Stausees
Zwei Fotostopps sind fest eingebaut: ein Wasserfall und der Stausee hinter der Dim-Talsperre. Das Wasser des Stausees ist das Bild, mit dem die meisten zurückkommen – ein hartes, fast unglaubwürdiges Türkis zwischen trockenen Berghängen, eine Farbe, die später online aussieht, als hätte jemand nachgeholfen.
Das sind echte Stopps mit Zeit zum Aussteigen, keine Tempowechsel. Aus einem fahrenden Jeep fotografiert niemand ein Tal gut, und der Tag ist mit diesem Wissen gebaut.
Ein Dorfhaus und die Moschee
Zwischen den Bergstopps hält der Konvoi an einem Dorfhaus und an der Dorfmoschee, mit der Reiseleitung dabei. Das ist die ruhige halbe Stunde des Tages und die, die dem Rest am wenigsten ähnelt: ein Dorf, in dem gearbeitet wird, im Schritttempo gesehen.
Kleiden Sie sich so, wie Sie es überall täten, wo Sie eine Moschee betreten könnten: Schultern und Knie bedeckt, Schuhe an der Tür aus. Passend gekleidet anzukommen ist schlicht höflicher, als es erst an der Tür zu klären.
Die Tagesmitte: Baden und eine Plattform über dem Dim
Das Herz der Tour ist der Fluss selbst. Der Dim kommt geradewegs aus dem Taurus herunter, und die Lokale an seinem Ufer stehen als hölzerne Plattformen über dem Wasser. Dort macht der Tag Pause – zum Baden und zum Essen.
Badesachen und Handtuch gehören also in die Tasche. Das ist Flusswasser aus einem Gebirge und nicht das Meer vor dem Hotel; wer Letzteres erwartet hat, geht meist einmal laut hinein und lacht danach über den Nächsten.
Wasserschlacht, im Sommer
Im Sommer bewerfen sich die Jeeps im Konvoi gegenseitig mit Wasser. Das ist Tradition der Tour und kein Zusatzangebot – und der Grund, warum Kinder an diesen Tagen nasser heimkommen, als sie losgefahren sind.
Planen Sie damit statt dagegen: trockene Wechselkleidung in der Tasche, Handy und Papiere wasserdicht verpackt, und vorher entschieden, ob die Kamera unterwegs herauskommt oder geschlossen bleibt.
Die Dim-Höhle: der optionale Stopp, der vor Ort bezahlt wird
Die Dim-Höhle liegt auf derselben Talseite und ist ein optionaler Besuch mit kleinem Eintritt, der vor Ort bezahlt wird. Sie steckt nicht im Tourpreis und wird auch nicht vorab mit uns vereinbart: Sie entscheiden am Tag selbst und zahlen an der Höhle.
Getränke gehen ebenfalls auf Ihre Rechnung, dazu der Foto- und Videoservice und alles, was Sie an den Dorfständen kaufen. Der Rest des Tages ist geklärt, bevor Sie das Hotel verlassen.
April bis November, acht Stunden – und wie gebucht wird
Der Dim-Tag läuft in der Saison täglich, von April bis November, und dauert rund acht Stunden von Tür zu Tür. Außerhalb der Saison fährt er nicht; wer im Winter reist, findet in der Bergsafari ab Side den Jeep-Tag, der weiterläuft.
Die Reservierung kostet nichts. Online wird keine Karte belastet, bezahlt wird in Euro am Tourtag, und bis 24 Stunden vor Abfahrt ist die Stornierung kostenlos. Geführt wird auf Englisch, Deutsch und Russisch sowie auf Türkisch – sagen Sie bei der Reservierung, was Sie brauchen, oder fragen Sie uns per WhatsApp unter +90 536 603 75 84.